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Groß + schlank = Übergewicht? - Der (Un)Sinn des BMI

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Forenbeitrag von vom

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Bild des Benutzers Schwarzwaldelfe
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werde mir diesen link merken, denn er hat für mein empfinden hand und fuß .. lg Smile

Bild des Benutzers DerSchwede
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Die Berechnung des BMI ist natürlich richtig, nur an der Bewertung gehen die Meinungen auseinander. Hier eine ganz andere Version der Bewertung. Hierbei werden andere Faktoren wie Alter etc. berücksichtigt. Es gibt auch andere Varianten zur Ermittlung des aktuellen Gesundheitszustandes z.B. WHtR ebenfalls dort zu finden.

http://de.smartbmicalculator.com/

http://www.gesundheit.ch/whtr/

Bild des Benutzers Fleedy
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Hallo @ all Smile

Danke für die Infos und Links. Aber wenn schon die Meinungen derart stark auseinander gehen, dann ist das (wie so oft in anderen Dingen) keine echte Grundlage. Vor allem stellt sich ja auch die Frage, was denn diese Zahlen wirklich aussagen und auf was sie sich denn tatsächlich beziehen? Diese Frage konnte mir bisher noch niemand wirklich verständlich erklären. Auch hier trennen sich die Meinungen wieder weit auseinander. Ich persönlich würde also, bei Anbetracht aller Werte, niemals einen optimalen BMI erreichen und selbst bei Idealgewicht hätte ich immer noch ungesundes Übergewicht. Gleiches trifft auf kleine Menschen, Sportler, usw. zu. Wenn die Meinungen darüber dann auch noch völlig Unterschiedlich sind, was bleibt am Ende denn noch übrig, bzw. auf wen trifft dieser Wert dann auch so zu, dass dieser im "gesunden" Bereich liegt? Bei genauer Betrachtung komme ich persönlich immer auf gar nichts. (Zufallstreffer?)

Und wenn es doch so viele (unterschiedliche) "Berechnungen gibt", dann sind sich die Experten doch auch keineswegs sicher, bzw. sie setzen auf eben "ihre" Formel und Empfehlung. Stellt sich wieder die Frage, was stimmt denn nun?

Aber, auf der anderen Seite, wem es hilft, sich an eine dieser Arten zu halten, dem sei es von Herzen gegönnt. Der Spruch "Glauben kann Berge versetzten" gilt in der Medizin als Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Beispiele hierzu gibt es genug.

Trotzdem, ich finde, diese Berechnungen verunsichern ungemein denjenigen, der sich damit beschäftigt und/oder diese in all seine täglichen Beachtungen mit einbezieht. Wenn man all diese Regeln (BMI, Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweise, Wasser, KTL-Fette, und und und...) täglich bei jeder Mahlzeit beachtet, oder glaubt, beachten zu müssen (ausser wenn aus gesundheitlichen Gründen zwingend erforderlich), was ist das für ein Leben und was für ein imenser JoJo-Effekt kann dann folgen?

Das nur mal als allgemeine persönliche Anmerkung.

Viel interessanter für mich ist, bei all diesen ganzen Berechnungen und Werten, doch die jeweilige individuelle und persönliche Einstellung und Handhabung zum richtigen Abnehmen. Und ich glaube nur das Bewusste zählt wirklich, ohne Stress und Taschenrechner. Tolle Erfolge gibt es hier ja genug.

Natürlich muss das jeder selbst wissen und den für sich am besten geeigneten Weg finden

Was mich persönlich grade in Bezug auf BMI und Co sehr stört, ist z.B. die Werbung für Arzneimittel, die auf solchen Berechnungen herum reiten und rein gar nichts bringen, ausser volle Taschen für die Hersteller. Und wie viele betroffene Menschen fallen immer wieder auf im Internet und per (Spam) Mail angebotene "Medikamente" herein. Bei allen wird u. a. mit "..besten BMI-Werten.." geworben, oder eben gelogen - und das mit sehr oft sogar tötlichem Ausgang bei Einnahme solcher Pillen. Aber, das ist wieder ein ganz anderes Thema.

 

Bild des Benutzers Pfefferminz
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Ich persönlich würde also, bei Anbetracht aller Werte, niemals einen optimalen BMI erreichen und selbst bei Idealgewicht hätte ich immer noch ungesundes Übergewicht. Gleiches trifft auf kleine Menschen, Sportler, usw. zu.

 

Warum glaubst du denn das?

Ich hatte auch mal starkes Übergewicht und wenn ich jetzt die diversen Formeln hernehme, bin ich bei allen ideal- oder normalgewichtig. Warum sollte ich als Sportlerin automatisch immer noch ungesundes Übergewicht haben ?

Meiner Beobachtung nach sind die Frauen im meinem Umfeld (für mich!)  mit einem BMI von ca. 21 figurmäßig am attraktivsten. Egal ob sporltich oder nicht. Wenn die mal ein paar kg zugenommen hat, sieht man das gleich unschön an Hüften, Po, Bauch. Das trifft auch auf die kleinen zu; aber übergewichtig im Sinne eines BMIs von über 25 ist keine von denen.

  

Bild des Benutzers Fleedy
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Hallo Pfefferminz Smile

Weil ich bei meinem angestrebten Wunsch und Wohlfühlgewicht bei ca. 95 Kg, in Bezug auf meine Größe, "Bauart" und hinsichtlich sportlicher Aktivitäten, nach wie vor ungesundes Übergewicht hätte. Bei der ärztlichen Untersuchung hingegen ist es jedoch in dieser Hinsicht kein Problem und normal. Wenn ich jetzt laut BMI (mit Einbeziehung aller erforderlichen Werte, Alter, Geschlecht usw.) auf um die 80 Kg kommen würde, würde man aus ärztlicher Sicht an Magersucht denken und die Auswirkungen könnten die Gesundheit gefährden. Ich hatte heute eine Nachuntersuchung bei meinem Doc und hier wurden auch alle Blutwerte ermittelt. Hier kam das Thema BMI auch zur Sprache. Mein Doc sieht das Ganze ebenfalls als Orientierung, aber als eine "...sehr wage Orientierung", grade bei großen oder auch kleinen Menschen. Entscheident sind immer aktuelle Werte, bzw. Blutwerte. Normalerweise müssten diese bei mir z.B. immer noch voll daneben liegen. Das ist es aber nicht, sie sind alle im grünen Bereich. Wenn man das auch noch in Betracht zieht, ist mein jetziger BMI-Wert nicht aussagekräftig.

Es ist ein sehr interessantes Thema finde ich. Gleiches bezieht sich auch auf andere Berechnungen. Am Ende passt es zu 80% nicht wirklich. Meiner Meinung nach kann man aber diese Werte durchaus als Orientierung nehmen. Jedoch das beste ist, einfach mal einen Blick in den Spiegel und mal die Waage zurate ziehen. Wer braucht dann noch einen BMI?

Ich denke, es ist egal ob männlich oder weiblich, wenn man sich mal die Gewichtsspanne von - bis bei all diesen Berechnungen anschaut, dann passt hier schon einiges nicht. Ob es also wirklich als gesund eingestuft werden kann, wenn man einen BMI von 21 im Ergebnis der Berechnungen sieht, ob mit oder ohne ein paar Pölsterchen, kann ohne vernünftige Untersuchung nicht wirklich bestimmt werden.

Manches sollte halt auch mal überarbeitet werden. In Anbetracht der heutigen (un)möglichkeiten im Bereich der Selbstüberwachung durch alle möglichen Apps, die manche Zeitgenossen zum Lebensinhalt machen, so auch die ständige Prüfung des BMI, kann zwar zu gesunden Leben beitragen, ist jedoch niemals eine echte Ausage.

Was bringt also ein BMI von 21, wenn z.B. die Blutfette viel zu hoch sind. Sehr oft wird das gar nicht bemerkt, bis es zu spät sein kann. So einen Fall hatten wir in der Familie. Niemand hätte je gedacht, dass diese sportliche und schon immer ernährungsbewusste junge Frau (26) plötzlich einen schweren Schlaganfall bekommen könnte und diesen nicht überlebte.

Schon deshalb bin ich der Meinung das lediglich als Orientierung zu sehen und wer vernünftig, gesund und nachhaltig Kilos verlieren möchte, sollte sich auf jedenfall mit seinem Arzt besprechen und entsprechende Untersuchungen machen zu lassen. Eine Ernährungsberatung die individuell sein sollte, ist dazu auch noch eine optimale Lösung.

 

Bild des Benutzers DerSchwede
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Hatte gesagt die Berechnung=Mathematik ist richtig, die Bewertung ist falsch. Ruf die Seite auf, fülle die Felder aus und du bekommst eine ganz andere Aussage über die Wertigkeit deines BMI!
Aber so ist das halt, jeder glaubt an was anderes......du glaubtst/weisst  NUR FETT MACHT FETT der andere glaubt zu viel Kohlehydrate macht Fett (ich z.B.), und zuviel Fett macht auch Fett und schlechtes Fett auch noch krank (ausser bei einer ketogenen Diät, werde übrigens im neuen Jahr eine über 4-6 Wochen durchführen, ist sehr hart und nur mit viel disziplin machbar und macht eigentlich nur sinn wenn man die letzten überschüssigen Pfunde Fett loswerden will und dabei aber die hart antrainierten Muskeln nicht verlieren will).......wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen!

Und ausserdem wo liegt der unterschied ob ich Fett in Gramm rechne oder für jedes Gramm Fett einen Punkt verteile(wurde ja mal für Kinder so "erfunden") und dann die täglichen Punkte zähle oder ob ich die kcal der Kohlenhydrate rechne.......???
Ich bin schon noch in der Lage bis 30 und bis 1000 zu zählen auch ohne Taschenrechner.

Tolle Erfolge gibt es hier wirklich viele, aber letzten Endes hat jeder der hier was erreicht hat irgendwie gerechnet ob bewußt oder unbewußt. Und der immer wieder angesprochene Jojo-effekt kommt bei jedem der nach seiner Diät nicht wirklich eine Art von Ernährungsumstellung geschafft hat oder durch Sport wesentlich mehr Energie verbrennt als vorher.

Klingt immer etwas zynisch wenn ich so schreibe, dabei will ich das garnicht. Will halt nur meine Meinung vertreten und wehre mich immer ein wenig wenn jemand meint seine Methode wäre die einzig Wahre......denn letzten endes haben wir uns über 80-90% unseres wissens irgendwo hergeholt ob Bücher/Internet/Klinik etc. und mit 10-20% persöhnliche Erfahrung aufgefrischt.

Ausserdem wäre es ja langweilig wenn alle immer das selbe vertreten/glauben würden.

Übrigens genießt du für deine bisher erbrachten Leistungen meinen vollen Respekt!

LG
DerSchwede

 

Bild des Benutzers Fleedy
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Ich hab das schon alles alles richtig gelesen. Aber meine Fragen werden nicht beantwortet, bzw. ich halte es für "rum gebastel". Allerdings zeigt es mir, dass ich z.B. das auch das Ohmsche Gesetz durch willkürlichen Austausch der Variablen genau so dazu benutzen könnte, siehe Wiederstandsberechnung, hier nur Fett, Wasser und Eiweise in bezug auf Muskeldichte. (das gibt es in Elektrophysikalischen Behandlungen). Im Endeffekt wieder nichts wirklich aussagekräftiges. Nur einfachste Mathematik.

Allerdings hat mich die Lösung von HumptyDumpty überzeugt. Nämlich Orientierung! Das passt. Jeder macht sich seine eigene idividuelle Bewertung. Im Übrigen, ich stell hier meine Methode ganz und gar nicht in den Vordergrund. Hier geht es um Erfahrungen. Und jeder hat seine Eigenen. Sonst bräuchten wir ein solches Forum nicht.

Bild des Benutzers BranW
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Der BMI, so wie ich es verstehe, ist nichts mehr als ein theoretisches Ausstechform für Menschen. Für die Menschen, die ganz ohne Problem rein passen können, ist es kein Thema: aber es gibt Menschen, die sich schämen, denn egal wie hart sie kämpfen, erreichen sie diese 'Ideal' nicht. Das ist bedauerlich, denn der BMI (in seine moderne Verwendung) ist nicht für Individuellen ausgedacht (war eigentlich nie so ausgedacht), sondern nur als eine statistische Richtlinie for eine Gesellschaft. Gesundheit, Beweglichkeit, und Wohlgefühl sind mir viel wichtiger als BMI, denn diese Maße passen zu mir viel besser als ein Ausstechform, der vor dem US Bürgerkrieg erfunden war.

Als Teenager, war ich Leistungssportler. Ich war stark, schnell und sehr beweglich ... und mein BMI damals war 27,9! BMI? Nach meine Meinung, steht es für "Big MisInterpretation!" ("große Fehlinterpretation") Smile

Wir leben nicht um zu essen, sondern wir essen um zu leben.
- Sokrates.

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