
Als der rheinländische Sportler und Berufsboxer die ersten Schritte in Richtung Pilates machte, hieß das Ganze noch „Contrologie“. Heute sorgt das Ganzkörpertraining unter dem Namen Pilates für straffe Muskeln, vor allem dort, wo man sie selten benutzt. Gerade beim Abnehmen hilft Pilates dabei, schlaffe Hautpartien zu strecken und schwache Muskelgruppen zu trainieren.
Abnehmen mit Pilates: Ganzkörpertraining für bessere Haltung
Pilates ist eine Mischung aus Ballett, Yoga, Zen-Meditation, aber auch der Trainingsmethoden, wie sie bei Soldaten angewandt werden. Das Ergebnis sind mehr als 500 Übungen, die insgesamt den Körper straffen und die Haltung verbessern. Ein entscheidender Aspekt von Pilates ist das sogenannte „Powerhouse“, die Körpermitte, die im Bereich des Beckens angesiedelt ist. Durch die Konzentration auf diese Körperregion werden Becken- und Rumpfmuskeln gestärkt. Die Dehnung, die Bestandteil vieler Übungen ist, sorgt für langgestreckte Muskeln und damit eine gute Beweglichkeit.
Kann man mit Pilates abnehmen?
Pilates ist hauptsächlich Krafttraining und deshalb keine Sportart, die sehr viele Kalorien verbraucht. Trotzdem unterstützt Pilates das Abnehmen, indem der Körper gestrafft und die Muskeln gestärkt werden. Um eine kalorienreduzierte Kost kommt man nicht herum, will man mit Pilates abnehmen. Am effektivsten ist die Sportart in Verbindung mit Ausdauersport wie Schwimmen, Laufen, Nordic Walking oder Radfahren.
Wo kann man Pilates lernen?
Entscheidend für den Effekt der Übungen ist die richtige Ausführung. Deshalb ist es für absolute Anfänger gut, erst einmal an einem Kurs teilzunehmen. Dadurch lernst Du die Übungen richtig auszuführen, gleichzeitig wird Deine Motivation gestärkt und Du siehst schnell die ersten Erfolge.
Abnehmen mit Pilates – aber richtig!
Folgende Tipps helfen Dir, Pilates richtig auszuführen und als Unterstützung zum Abnehmen zu nutzen. Die Empfehlungen gelten übrigens in vielen Teilen auch für andere Sportarten:
- Übe mindestens zwei- besser dreimal die Woche.
- Such Dir einen ungestörten Ort, an dem Du Dein Workout ohne Unterbrechung durchführen kannst.
- Nimm zum Üben eine Gymnastik- oder Yogamatte.
- Du kannst Die Übungen anfangs unterstützen, indem Du eine CD oder eine DVD mitlaufen lässt. Dort wirst Du auch immer wieder an die richtige Ausführung der Übungen erinnert.
- Beginne mit einem Ausdauertraining, das etwa 10 Minuten dauern sollte, das kann zum Beispiel lockeres Laufen auf der Stelle sein.
- Die einzelnen Übungen müssen sorgfältig und korrekt ausgeführt werden.
- Lass Dir Zeit und achte immer auf Dein Powerhouse – es ist während der Übungen angespannt.
- Überfordere Dich gerade am Anfang nicht und lege immer wieder Pausen zwischen den Übungen ein.
- Wiederhole jede Übung zehn- bis 15-mal.
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