
Wir alle nehmen viel zu viel säure-bildende Nahrungsmittel zu uns. Das verträgt der eine mehr, der andere weniger gut. Wenn der Körper die Säure nicht mehr vollständig abbauen kann, weil das System überlastet ist, dann entsteht Azidose, eine Erkrankung mit vielfältigen Symptomen. Beim Basenfasten wird bewusst auf die Säurebildner in der Nahrung verzichtet, es werden nur basenbildende Lebensmittel gegessen.
Der Verzicht auf die meist hochkalorischen „sauren“ Nahrungsmittel hat einen schönen Nebeneffekt: Gesundes und einfaches Abnehmen ist beim Basenfasten inbegriffen und das ganz ohne Hunger.
Grundlagen des Basenfastens
Unsere Nahrungsmittel sind in saure und basische Lebensmittel eingeteilt. Als Faustregel lässt sich sagen: Je süßer ein Nahrungsmittel, umso saurer verstoffwechselt es im Körper. Der braucht aber deutlich mehr Basen als Säuren und reagiert bei dauerhafter Übersäuerung mit zahlreichen Beschwerden. Bis es soweit ist, kann er den Säureüberschuss allerdings lange Zeit ausscheiden und kompensieren. Damit es gar nicht soweit kommt, sollte die Ernährung zu 80% aus basischen und zu 20% aus sauren Lebensmitteln bestehen. Beim Basenfasten verzichtest Du für einen festgelegten Zeitraum – in der Regel eine Woche – auf alle säurebildenden Lebensmittel. Das entsäuert den Körper und abnehmen wirst Du dabei noch dazu.
Saure Lebensmittel – Basische Lebensmittel
Zu den sauren Lebensmitteln, die dem Körper nur in Maßen zugeführt werden sollen, gehören die meisten tierischen Produkte, aber auch Weißmehl, Kaffee, Schwarzer Tee und Früchtetee sowie Süßigkeiten bilden bei der Umsetzung im Körper Säuren. Basische Lebensmittel dagegen verstoffwechseln Basen. Obst, Gemüse und einige Getreidesorten sowie Sahne und Rohmilch gehören dazu. Neben den basischen Lebensmitteln wirken auch bestimmte Tätigkeiten entsäuernd, so zum Beispiel Sport, Sauna, alle Entspannungstechniken und ein geregelter Lebenswandel.
Basische Rezepte zum Basenfasten und Abnehmen
Das Basenfasten wurde von Sabine und Andreas Wacker zur Vollendung gebracht. Von ihnen stammt auch folgendes Rezept als Beispiel für ein basisches Gericht:
Basisches Rote-Bete-Gemüse
Knoblauch und in feine Scheiben geschnittene Rote Beete wird in kaltgepresstem Olivenöl angedünstet und köchelt etwa 15 Minuten unter Zugabe von Wasser weiter. Am Ende der Kochzeit wird feingeschnittener Lauch zum Gemüse gegeben, am Ende der Kochzeit wird das Gemüse mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern gewürzt, dazu gibt es Pellkartoffeln.
Das klassisch-basische Gericht enthält null Säuren, wenig Fett und wenig Kalorien. Du kannst Dich davon satt essen und entsäuerst gleichzeitig. Nach einer Woche mit Gerichten in diesem Stil hast Du mit Sicherheit auch ein bis zwei Kilos abgenommen.
Auch wenn die Gesundheit an erster Stelle steht, mit dem Basenfasten kannst Du gleichzeitig wunderbar abnehmen und wirst Dich außerdem gesünder und fitter fühlen, Dein Bindegewebe wird sich straffen.








Kommentare
da gibts rezepte :)
http://www.balance-ph.de/basische_rezepte.html
hm, ...das rote beete gemüse
hm, ...das rote beete gemüse klingt lecker !!!
)
ja, finde ich auch. werde ich
ja, finde ich auch. werde ich mir bald mal kochen