Die Meinungen zum Fasten sind geteilt. Während die einen es als gesunde Entschlackungsmethode verstehen, kritisieren die anderen es als Mangelernährung, die durchaus Schäden für den Körper nach sich ziehen kann. Als Mittel zum Abnehmen ist das Fasten nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern nicht geeignet.
Fasten, was bringt das?
Richtiges Fasten, das sogenannte Heilfasten hat eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und reguliert die Magen-Darm-Funktionen. Das Abnehmen ist dabei natürlich inbegriffen, steht allerdings nicht als Ziel an erster Stelle. Fasten vor allem, wenn man es in regelmäßigen Abständen betreibt entschlackt, unter anderem sinkt der Cholesterinspiegel, das Immunsystem wird gefördert und zusätzlich wirkt sich der Verzicht auf Nahrung auch positiv auf die Psyche aus. Menschen, die regelmäßig fasten, berichten von einer erhöhten geistigen Klarheit in dieser Zeit, innere Ruhe kehrt ein und die Leistungsfähigkeit steigt erstaunlicherweise. Wie sehr sich diese Effekte des Fastens bemerkbar machen, hängt von der Dauer und der Art der Fastenmethode ab, der Vor- und Nachbereitung und natürlich auch von den äußeren Einflüssen, denen der Fastende in dieser Zeit ausgesetzt ist.
Fasten, wie geht das?
Fasten ist viel mehr, als einfach nicht essen und abnehmen. Wer richtig fasten will, der muss sich dabei nach einem ganz bestimmten Plan richten. Dabei gibt es verschiedene Fastenmethoden, die vom strengen Wasserfasten ohne jegliche Nahrungszufuhr bis zum Fasten mit Obst oder Gemüse reichen. In der Regel läuft das Fasten so ab, dass man nach einem Entlastungstag, an dem nur leichte Kost gegessen werden soll, mit einer Darmreinigung beginnt. Anschließend wird für einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen die Nahrungszufuhr – je nach Fastenplan – eingeschränkt oder komplett eingestellt wird. Nach dem Fasten folgen zwei Aufbautage, um den Körper wieder an das Essen zu gewöhnen.
Fasten als Diätmethode?
Ebenso wie die die Nulldiät ist auch das Fasten zum Abnehmen eher ungeeignet. Die Reduzierung der Kalorienzufuhr führt zwar dazu, dass erst mal Gewicht verloren geht, allerdings tritt danach der gefürchtete JoJo-Effekt ein und die verlorenen Kilos sind schnell mit Zugabe wieder draufgepackt. Allerdings eignet sich das Fasten super als Einstieg für eine anschließende Ernährungsumstellung. Durch das Fasten kannst Du die ersten Kilos abnehmen und anschließend durch eine Veränderung Deiner Essgewohnheiten das Gewicht halten, bzw. noch weiter abnehmen.
Vor allem, wer regelmäßig fastet, kann damit seine Gesundheit fördern und das Abnehmen unterstützen.
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