
Die Brigitte-Diät gibt es schon seit den 60er Jahren. Die Diät, die von der gleichnamigen Frauenzeitschrift entwickelt wurde, basiert auf kalorienreduzierter Mischkost und wird immer wieder angepasst. Kaum jemand, der die Brigitte-Diät nicht kennt, wenn nicht aus eigener Erfahrung, dann zumindest aus den Abnehmversuchen der eigenen Mutter. Grundlage der Diät ist eine Mischkost mit reduziertem Kaloriengehalt, verpackt in leckeren Rezepten, die das Abnehmen leicht machen. Vierzig Gramm Fett und ein Nährstoffgehalt von 1200 Kalorien sorgen für schnelles Abnehmen – aber auch für den JoJo-Effekt, denn der Kaloriengehalt liegt weit unter dem Grundumsatz.
Abnehmen mit der Brigitte-Diät – Die Grundlagen
Wenig Kalorien, fettarme und ausgewogene Lebensmittel, viel Obst und Gemüse und vier Mahlzeiten. Darauf basiert die Brigitte-Diät. Es werden täglich drei Hauptmahlzeiten gegessen, dazwischen gibt es einen Snack. Tages- und Wochenpläne zum Abnehmen werden gleich mitgeliefert, genauso ist es aber auch möglich, sich seinen eigenen Speiseplan zusammenzustellen. Wer die vorgefertigten Speisepläne verwendet, profitiert dabei von dem durchdachten Konzept. So wird mittags gleich mit vorgekocht, was abends auf den Tisch kommt. Neben der Ernährung legt die Brigitte-Diät viel Wert auf genug Bewegung, insbesondere im Alltag.
Die Wochenbilanz ist entscheidend
Ähnlich wie bei der Weight-Watchers Diät kommt es auf die Bilanz der Woche an. Wer also an einem Tag „sündigt“, weil er dem Kuchenstück nicht wiederstehen kann, kann dies am nächsten Tag ausgleichen – theoretisch, denn der Kaloriengehalt pro Tag ist ohnehin so niedrig, dass er kaum mehr heruntergeschraubt werden kann. Noch mehr abnehmen ist dann nicht mehr möglich.
Zeit zum Kochen muss sein
Wer mit der Brigitte-Diät abnehmen will, sollte Zeit zum Kochen einplanen. Etwa 50 Minuten pro Tag wird für die Zubereitung der Speisen veranschlagt, einkaufen nicht mitgerechnet. Praktischerweise gibt es Einkaufspläne zu den Rezepten dazu. Hat man sich einmal überlegt, was man essen will, kann der ganze Wocheneinkauf auf einmal erledigt werden.
Abnehmen mit geringer Energiedichte
Die Brigitte-Diät wird ständig an die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft angepasst. Die „neue Brigitte-Diät“ arbeitet deshalb auch mit der Energiedichte der Nahrungsmittel. Je weniger Kalorien pro Gramm Lebensmittel, umso geringer die Energiedichte und umso geeigneter als Nahrungsmittel zum Abnehmen. Gurken, Tomaten und Obst, aber auch mageres Fleisch sind favorisierte Nahrungsmittel, die mit einem Ampelsystem gekennzeichnet werden. Die Diät kann so lange eingehalten werden, bis man das Wunschgewicht erreicht hat – aber Vorsicht: Aufgrund des extrem geringen Kaloriengehalts ist der JoJo-Effekt vorprogrammiert, sobald man die Diät beendet und wieder anfängt einigermaßen „normal“ zu essen. Ein dauerhafter Erfolg ist mit der Brigitte-Diät also kaum zu erreichen, auch wenn das Programm so beworben wird.







