Kresse - klasse Kraut
Oft fristet sie in Supermärkten ein wenig beachtetes Dasein neben Petersilie, Schnittlauch und Co. - die Rede ist von der leckeren Kresse. Bekannt sind unter diesem Namen zwei verschiedene, botanisch nicht verwandte Gewächse - die normale, kleinblättrige Gartenkresse, die mit ihrem würzigen, leicht scharfen Geschmack hervorragend in den Salat, zu Kartoffeln, Nudelgerichtet und Kräuterquark passt und die farbenfrohe Kapuzinerkresse, welche in unseren Breiten eher als unkomplizierte und schnell wachsende Gartenpflanze bekannt ist.
Was viele nicht wissen, die gelben und roten Blüten sowie die jungen Blätter sind ebenfalls essbar und ähnlich wie die gängige Gartenkresse reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Mangan. Vor allem die Blätter eignen sich aufgrund ihres würzigen Geschmacks für Salate und pikante Speisen, die Blüten sind milder und können auch als essbare Dekoration für süße Speisen verwendet werden.
Wer nun Appetit bekommen hat und nicht mehr bis zum Sommer warten möchte, kann die normale Gartenkresse problemlos in wenigen Tagen auf dem Fensterbrett ziehen. Dazu einfach Samen besorgen und ein kleines Schälchen mit Watte auslegen. Die Watte gut durchfeuchten und den Kressesamen gleichmäßig darauf verteilen. Das Schälchen an einen hellen Ort mit angenehmer Temperatur stellen (18-22°C), die Watte feucht halten und beim wachsen zusehen. Erntezeit ist bereits in einer Woche und natürlich schmeckt diese Kresse viel besser, als die aus dem Supermarkt 
