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Quelle: Anne Hönicke

Immer wieder hört oder liest man, brauner Zucker soll ernährungsphysiologisch gesünder sein als normaler Haushaltszucker und somit soll der braune Zucker eine echte Alternative zu weißem Zucker darstellen.

Stimmt das wirklich?
Haushaltszucker und brauner Zucker werden aus Rohzucker hergestellt.
Rohzucker besteht aus 90% aus Saccharose und Resten von Melasse.
 
Durch die Melasse bekommt der Rohzucker seine braune Farbe. Melasse enthält nur in geringen Mengen Kalium und B Vitamine. Ernährungsphysiologisch gesehen sind die enthaltenen Mengen so gering, dass man sie vernachlässigen kann. 
 
Rohzucker kann Schadmetalle und Mikroorganismen enthalten, die gesundheitlich und hygienisch bedenklich sein können.
 
Brauner Zucker entsteht durch die nicht vollständige Reinigung von Rohzucker. Brauner Zucker kann also Reste von schädlichen Substanzen enthalten.
 
Haushaltszucker hingegen wurde vollständig gereinigt und enthält weder Melasse noch Schadstoffe. Somit ist der weiße Haushaltszucker „gesünder“ als brauner Zucker.
Wer dennoch braunen Zucker bevorzugt, sollte darauf achten, dass der braune Zucker aus gereinigtem Haushaltszucker mit nachträglichem Zusatz von Melasse hergestellt wurde.
 
Egal für welche Zuckersorte Sie sich entscheiden:
Am Ende bleibt es doch nur süßer Zucker.

Anne Hönicke

federleicht-kerngesund@live.com

 

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Wie viele Mahlzeiten am Tag?

Drei Mahlzeiten am Tag sind eine gute Variante. Dazwischen sollte man nur Wasser und zuckerfreie Tees trinken und keine Bonbons o.Ä. zu sich nehmen. (Wenn man was Süßes essen möchte, dann als Nachspeise nach dem Mittag- oder Abendessen.) 

Für manche sind die Abstände zu groß zwischen den Mahlzeiten, dann sollten sie aber nicht mehr als 4 Mahlzeiten zu sich nehmen (also drei Hauptmahlzeiten und eine Zwischenmahlzeit).

Das hat 3 Gründe:

1. Bekommt man so wieder einen Bezug zu den Mahlzeiten und bemerkt, was dazwischen immer gesnackt wurde.

2. Reguliert sich der Blutzuckerspiegel und somit gibt es Phasen, in denen das Insulin abgebaut ist - so kann leichter Fettverbrennung stattfinden.

3. Die Zähne werden in den Pausen durch den Speichel remineralisiert und das Kariesrisiko sinkt.

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Über den/die Autor/in

Dieser Beitrag ist aus dem Experten-Blog von anne_hoenicke.

Name: Anne Hönicke
Bild von anne_hoenicke
Ort: Berlin