Mein Bedarf
Flüssigkeit: ich rechne 30g je Kilo aktuellem Körpergewicht das heißt momentan 3 Liter als Tee oder Wasser
Eiweiß: 0,6 g je Kilo aktuellem Gewicht - 60 bis 70 g am Tag
Fett: 50 g pro Tag, davon mindestens die Hälfte aus Fisch und Pflanzen
Vollkorn: ca. 200 g pro Tag
Obst : ca 300 g pro Tag
Gemüse: ca 450 g pro Tag
Fisch: mindestens 200g pro Woche, bevorzugt fetter Seefisch (Makrele, Hering, Lachs..)
Fleisch: 100 bis 150 g pro Woche (z.B Lachsschinken, Kochschinken)
Geflügelfleisch garnichts ,aber 2 - 3 Eier pro Woche
Mindestens 200 ml/g Magerquark, Milch, Buttermilch, Molke, weißer Joghurt oder Kefir pro Tag.
Tofu: 200 bis 400 g pro Woche (Hat viel Eiweiß und Eisen)
Vitamin B 12 ist nur in tierischen Produkten enthalten (Eier, Milch,Hefe, Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch) Wer ganz ohne Fleisch oder Milchprodukte leben will, sollte Eisen und Vitamin B 12 anderweitig zuführen ( Tabletten, Tropfen oder Trinkampullen) Alles andere an Vitaminen, Antioxidantien, Ballaststoffen und Mineralstoffen ist bei dieser Ernährung problemlos enthalten.
Ich persönlich achte seit 2 Monaten konsequent auf Klasse statt Masse: Eier aus Freilandhaltung, Fisch aus zertifizierter nachhaltiger Fischerei und Fleisch in Bioqualität. Ist alles ein bißchen teurer, aber gibt mir ein besseres Gefühl beim Essen. Und wenn ich nur noch die Hälfte esse, darf es auch das doppelte Kosten.
Bewegung : jeden Morgen 10 bis 15 Minuten Frühgymnastik, 1 Stunde spazieren am Tag. Erledigungen möglichst zu Fuß machen. Ab Montag 2mal die Woche 1/2 Stunde Zirkeltraining im Sportstudio


Kommentare
du hast den spaß und die
du hast den spaß und die liebe vergessen!!!
Spaß und Liebe
Und dann hab ich noch Bedarf an Geld, und Urlaub, und Schlaf, und Gesellschaft und und.... das sind jetzt aber nicht unbedingt Diätrelevante Faktoren.
da hast du recht, und ist ja
da hast du recht, und ist ja schließlich ein DIÄTforum
aber finde es auch bisschen langweilig und trocken, wenn man hier NUR über ernährung und sport schriben soll/darf..
kalorienzählen tu ich ntürlich nicht akribisch...aber so im groben und auch nicht schriftlich, und ohne tabelle, denn ich hab das alles grob im kopf sowieso, bei meiner krassen "diätkarriere"...lach ...
uiuuiuiui das ist ja eine
uiuuiuiui das ist ja eine ganze Menge worauf man achten muss! Das zum Beispiel würde mir eine Diät total zuwider machen... Ich achte nur grob auf genügend Wasser, Obst und Gemüse und beim Kochen auf Abwechslung aber sonst...
Woher hast du denn diese genaue Aufstellung?
'genaue' Aufstellung
Also Kalorienzählen finde ich öde, mach ich auch nur ganz sporadisch, und die anderen Werte schätze ich auch nur so circa ab. Nur die Fette protokolliere ich manchmal genau mit. Heute steht ja glücklicherweise auf den meisten Packungen eine Nährwertangabe drauf. Es geht mir auch mehr darum eine Richtung zu finden und nicht darum jeden Tag sklavisch Pläne und Vorgaben einzuhalten. Ich halte pro Tag immer nur eines im Blick, also entweder die Fettmenge oder die Eiweißmenge, oder die Obst und Gemüsemenge. Alles gleichzeitig hinkriegen zu wollen artet ja wirklich in Streß aus, das muß nicht sein. Mit dem Verfahren wird mir halt nicht langweilig, das ist abwechslungsreich und entspricht mir.
Weitgehend habe ich mich an den Richtwerten der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) orientiert, und das an mein Gefühl und meine Gewohnheiten angeglichen. Ich fands aber mal wichtig, all diese Gedankenfetzen, die in meinem Kopf rumgeistern, zu systematisieren und zusammenzufassen.
Es gibt sicher viele Menschen, die bei dem Gedanken fast ein Pfund Gemüse am Tag zu essen voll die Unlust bekommen, oder die deutlich lieber Fleisch oder Geflügel essen als ich. Das muß dann jeder für sich rausfinden was paßt und was nicht. Außerdem kenn ich auch Leute die einfach mit kleineren Portionen und Limoweglassen beachtlich abgenommen haben, ohne irgendwas zu zählen, das geht anscheinend auch. Nur bei mir nicht, weil ich eh keine Limo trinke und gerne große Portionen esse. Da muß sich halt wirklich jeder seine eigene Strategie ausdenken.
Danke für Eure Rückmeldungen Heikemargret
ich seh das auch so wie
ich seh das auch so wie steffff
mit soviel vorschriften baut man sich ja ein gefängnis irgendwie
drum werde ich ab morgen einfach wieder kalorien zählen..alles ist erlaubt, und egal zu welcher zeit, auch mitten in der nacht, wenn mir danach ist
natürlich viel gemüse, salat und obst, aber das ess ich ja sowieso immer, auch wenn ich schokofressanfälle hab..grünzeug hab ich immer schon gern mögen
ohje
Allein beim lesen würde mir die freude vergehen... ne das wäre nix für mich...
Und so willst du für immer leben? Oder nur ne gewisse zeit oder wie?
Für immer oder wie?
Weiß ich noch nicht, das ist ja immer im Fluß. Im Moment gehts mir ganz gut damit, weil ich das Gefühl habe, mich endlich mal gut zu versorgen, und keinen Mangel zu leiden. Wenns zur Belastung wird denk ich mir garantiert was schlichteres aus, aber jetzt machts mir halt grad so Spaß. Ich halt mich ja auch nur so ca. dran, nur das dicke Frühstück und wenig Süßes nach 10 Uhr, das sind die zwei Dinger die ich immer einhalte, egal wie der Tag sonst läuft. Heute gabs zum Beispiel Lammcarree mit viel Fleisch und wenig Gemüse zu Mittag, und ich bin total zufrieden. War sehr lecker, morgen kann ich ja Fenchelgemüse zu Mittag machen, dann passts doch wieder. Also so wirklich leiden tu ich nicht, keine Sorge.
Hi Heikemargret! Vieles wird
Hi Heikemargret!
Vieles wird ja mit der Zeit Routine - so wie das Kalorienzählen können auch andere (Deine) Regeln zur Routine werden und irgendwann läuft es einfach unterbewusst. Und Deine Gewichtsabnahme gibt Dir ja Recht. Bleib dran.
liebe Grüße
Pinus
Hallo Pinus,Danke für Deinen
Hallo Pinus,Danke für Deinen netten Kommentar!
Genau darum gehts mir - im ersten Schritt erkennen was notwendig ist und im zweiten Schritt Gewohnheiten ändern. Am Ende will ich gute Gewohnheiten haben, ohne irgendwas zählen oder wiegen zu müssen.
Bei mir funktionieren die natürlichen Sättigungsmechanismen offenbar nicht. (Sonst hätte ich ja wohl kaum mal 135 Kilo gewogen)
Ich kann locker Riesenmengen essen, ohne daß es mir schlecht geht, also bis zu 12000 Kalorien pro Tag passen ohne Mühe oder Völlegefühl rein bei mir. Und da kann ich nicht mit dem Ansatz 'ein Paar Tage weniger essen und alles wird gut' herangehen. Mit über 120 Kilo geht es mir köperlich sehr schlecht,und es hat viel Mühe und Zeit gekostet meinen aus dem Ruder gelaufenen Hunger/Sättigungsmechanismus wieder in einigermaßen geordnete Bahnen zu bringen. Das will ich doch nicht wieder aufs Spiel setzen, bloß weil mir irgendwer nachmittags Cremeschnittchen anbietet oder mein Freund überall Süßigkeiten rumliegen läßt.
Irgendwo hab ich dann mal gelesen, daß viele Übergewichtige sich Mangelernähren.Der Schlüssel zum Abnehmen sei, die Nahrung so sorgfältig zusammenzustellen daß bei wenig Kalorien alles wichtige an Baustoffen für den Körper drin ist. Das klingt echt logisch für mich, und so versuch ich jetzt vorzugehen. Mir alles geben was nötig ist, und das unnötige was den Körper belastet weglassen, das macht Sinn für mich, und deswegen kann ich mich auch dran halten. Ohne gedanklich im Gefängnis zu sitzen, und mir 'alles zu verbieten'. Ist ja genau andersrum: Ich gönne mir endlich mal was, nämlich eine vollwertige Ernährung.
Viele Grüße Heikemargret
Ich finde deine Einstellung
Ich finde deine Einstellung super und hoffe du schaffst es durch die Anfangsphase wo du alles grammgenau abwiegen musst!
LG
@heikemargret
ok, wenn du das so erläuterst, klingt das nun logisch..aber dein 1. kommentar ganz oben, klang einfach mega krass, und das hab nicht bloß ich so empfunden, wie an den andren kommis auch zu erkennen ist
aber nun ist mir auch klar, dass du und ich, völlig unterschiedliche probleme haben..
ich zb weiss sehr gut, was gesund ist, und was nich, und wie man sich am besten ernähren sollte, denn ich hab das in meiner 40jährigen diätkarriere bis ins kleinste studiert (hatte ja genug zeit dazu *lol*)...und bei mir funktioniert auch das sättigungsgefühl..mein großes problem sind die fressanfälle, und wenn ich nun zb bereits mit nem mega frühstück in den tag starten würde, mit schoki und pipapo, dann träte ich einen schneeball los, der eine lawine in gang bringt, nämlich den nicht enden wollenden fressanfall..ich fresse und fresse und fresse, obwohl mir bereits übelst schlecht ist, und der magen weh tut, und dabei kommen locker mal 6000 cal zusammen, in ner kurzen stunde...
und drum mag SIS für dich geeignet sein, ..aber für mein problem taugt es nichts!
.. LG 
mein bedarf und was ich mir
mein bedarf und was ich mir daraus als neue ernährungsweise schritt für schritt zusammenbastle, sieht ähnlich aus wie bei heikemargret.
allerdings wiege ich nix, sondern schätze grob, und bisher hab ich viel spaß, und die kg-entwicklung der ersten zwei monate entspricht meinem ziel, innerhalb eines jahres ca 12 kig abzunehmen.
ich würde kalorienzählen als gefängnis und zwang sehen und könnte das nicht durchhalten, ebensowenig wie ich mit kleinen miniportiönchen und/oder ständigem hungergefühl glücklich werden könnte. mir gehts wirklich um ne ernährungsumstellung, die ich den rest meines lebens dann auch einhalten will. hungern eignet sich für mich da nicht.
ich sehe die "vorschriften", die heikemargret oben aufgezählt hat, als leitlinien, die mir die richtung vorgeben, aber ich bewege mich darin frei und locker und lehne jeden zwang und jedes schlechte gewissen ab.
essen ist für jedes säugetür notwendig. essen ist etwas wunderbares. essen kann etwas sehr genussvolles sein. diese vielfalt der geschmacksrichtungen... miam. das möchte ich mir erhalten, und dadurch, dass ich ein paar - aus meiner sicht kleine - dinge beachte, kann ich viel essen und dabei den körper mit allem versorgen, was er braucht und auch noch abnehmen. genial
was ich zudem noch im hinterkopf habe, ist so ne alte ernährungsempfehlung, dass es gut ist, täglich von jeder farbe was zu essen, also grünes, gelbes, rotes, blaues (wobei das am schwierigsten ist, weil mir außer blaukraut, blaubeeren, pflaumen und weintrauben wenig einfällt). auch dies wie oben schon gesagt, keine feste regel, sondern auch was, was mit zu den dingen gehört, die ich nach und nach zur gewohnheit machen will, an die ich gar nicht denke. und ich hab mir schon im letzten jahr so nach und nach angewöhnt, so gut wie keinen alkohol mehr zu trinken.
lg agathe
hm, .. vermutlich muss jeder
hm, .. vermutlich muss jeder seinen eigenen weg finden, den er gehen will, und den er nicht als gefängnis sieht..was für den einen gut ist, kann für den anderen schlecht sein, oder umgekehrt ..genauso wie es auch unterschiedlich ist, weshalb und wieso jeder einzelne von uns zu viele kilos auf den rippen hat ....LG